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Newsletter | 22. Juli 2026 |
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
jeden Tag treffen wir mehr als 25.000 Entscheidungen. Und in der Urlaubszeit werden es noch ein paar mehr: wegfahren oder zu Hause bleiben, in die Berge oder ans Meer, Richtung Norden oder Süden, kurz oder lang, mit Flugzeug, Auto oder Bahn? Und die wichtigste Entscheidung von allen: Was nehme ich zu lesen mit? Inspiriert von Sophia Rosenfelds neuem Buch »Im Zeitalter der unendlichen Möglichkeiten« stellen wir Sie in diesem Newsletter ebenfalls vor die Wahl.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und einen entspannten Sommer.
Das Team der Hamburger Edition und des Mittelweg 36 |
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Auswählen oder Widerstehen |
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| Sophia Rosenfeld
Im Zeitalter der unendlichen Möglichkeiten
Eine Geschichte der Wahlfreiheit
Die Freiheit, eine Wahl treffen zu können, berührt fast jeden Aspekt unseres Lebens. Sophia Rosenfeld erzählt die lange Geschichte ihrer Erfindung und stützt sich dabei auf eine Fülle von Quellen, die von Romanen und Speisekarten bis hin zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Psychologie und Wirtschaft reichen. Wählen |
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| Ferdinand Sutterlüty
Widerstehen
Versuche eines richtigen Lebens im falschen
Die Unzufriedenheit in unserer Gesellschaft wächst. Nur wenige ziehen wirklich Konsequenzen aus dem, was sie als falsch erkannt haben. Diese Menschen haben den Mut, sich den herrschenden Zuständen und Erwartungen zu widersetzen. Der Soziologe Ferdinand Sutterlüty hat mit einigen von ihnen gesprochen. Wählen |
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| Pierre Rosanvallon
Unsichtbare Institutionen
Nie zuvor schienen westliche Regierungen so unfähig, die Gesellschaft zu steuern und zu reformieren. Eine Demokratie hängt aber vom inneren Zusammenhalt einer Gesellschaft ab, die sich als beständig und stabil erweisen muss. Pierre Rosanvallon wirft mit diesem bahnbrechenden Buch ein neues Licht auf die Krisenzeiten, die wir durchleben, und zeichnet Möglichkeiten auf, wie es weitergehen könnte. Wählen |
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| Arlie Russell Hochschild
Geraubter Stolz
Verlust, Scham und der Aufstieg der Rechten
Was passiert, fragt Arlie Russell Hochschild, wenn Menschen in einer schwer getroffenen Region nicht nur Sicherheiten, sondern auch ihren Stolz verlieren? Hochschilds brillante Untersuchung nimmt die Reaktion der Stadt Pikeville in Kenntucky auf einen Aufmarsch weißer Nationalisten im Jahr 2017 in den Blick und führt uns tief in eine zerrissene Gemeinschaft. Wählen |
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| Sheila Fitzpatrick
Lost Souls
Sowjetische DPs und der Beginn des Kalten Krieges
Auf der Basis neuer Archivrecherchen und Interviews beschreibt Sheila Fitzpatrick nicht nur das Alltagsleben der sowjetischen Displaced Persons, sondern auch die konkurrierenden Manöver von Politik und Diplomatie um deren Verbleib. Auch zu heutigen Diskussionen um den Umgang mit Geflüchteten ist das Buch ein wertvoller Beitrag. Wählen |
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| Fritz Bartel
Gebrochene Versprechen
Das Ende des Kalten Krieges und der Aufstieg des Neoliberalismus
Der Kalte Krieg begann als Wettstreit zwischen kapitalistischen und kommunistischen Regierungen, die ihren Bürgerinnen und Bürgern auf unterschiedlichen Wegen ein besseres Leben ermöglichen wollten. Doch wirtschaftliche Erschütterungen machten solche Versprechen auf beiden Seiten unhaltbar. Dieses Buch zeigt, wie der Druck, Versprechen zu brechen, das Ende des Kalten Krieges einleitete. Wählen |
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| Jens Kersten / Claudia Neu / Berthold Vogel
Politik des Zusammenhalts
Über Demokratie und Bürokratie
Die drei Autor:innen nehmen sowohl aus soziologischer wie auch aus juristischer Perspektive die zentrale Bedeutung der Bürokratie für eine lebendige Demokratie in den Blick. Denn auch die demokratische und soziale Verwaltung des Gemeinwesens kann eine politische Antwort auf die populistische Spaltung unserer Gesellschaften geben. Wählen |
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| Jens Kersten / Claudia Neu / Berthold Vogel
Einsamkeit und Ressentiment
Einsamkeit ist das Gefühl eines Mangels an sozialen Beziehungen, das auch demokratiegefährdende Potenziale entfalten kann. Ressentiment ist ein Gefühl der Ohnmacht, das eine soziale Polarisierung hervorrufen kann. Dieses Buch veranschaulicht den demokratiegefährdenden Zusammenhang von Einsamkeit und Ressentiment und zeigt auf, dass nur eine Demokratie mit starken öffentlichen Institutionen dieser Radikalisierung Grenzen setzen kann. Wählen |
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| Stefan Eich
Die Währung der Politik Eine politische Ideengeschichte des Geldes
Noch immer fehlt das Bewusstsein dafür, wie eine demokratische Geldpolitik aussehen könnte. Hier setzt Stefan Eich mit seinem Buch an. Die Währung der Politik erzählt die politische Ideengeschichte des Geldes von der griechischen Antike bis in die Gegenwart als eine Geschichte geldpolitischer Krisen. Wählen |
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| Aaron Sahr
Fake Coins Digitales Geld und analoge Freiheit
Aaron Sahr analysiert die monetäre Utopie hinter der digitalen Währung, verfolgt ihre Ursprünge in der Denkweise der paläolibertären Bewegung und zeigt geldhistorisch und geldtheoretisch, warum Bitcoin, allen Hoffnungen zum Trotz, nicht die Zukunft des Geldes werden wird. Und warum das die meisten von uns begrüßen sollten. Wählen |
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Dann werfen Sie doch einen Blick auf unsere Website. Dort können Sie nach Herzenslust unter all unseren Titeln aus den Bereichen Politische Wissenschaft, Geschichte und Soziologie auswählen. Auf unseren Themen-Seiten haben wir für Sie bereits eine Vorauswahl getroffen, zum Beispiel zu den Themen Antisemitismus, Migration oder USA. |
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In den Medien
Rezensionen |
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(Volltextzugriff eventuell kostenpflichtig) |
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»So führt der Blick in die Geschichte zu einer hochaktuellen philosophischen Frage: Brauchen wir einen neuen Begriff von Freiheit, Würde und Glück statt der oft nur scheinbaren Wahl zwischen möglichst vielen Alternativen?« Manuela Lenzen, philosophie Magazin »[E]gal, welche Seite des Buches wir aufschlagen: Wir werden neugierig und lesen weiter.« Gaby Helbig, tideradio |
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»[E]ine anregende Einführung in die historisch-soziologische Auseinandersetzung mit der Lehre von den internationalen Beziehungen, die im gegenwärtigen Klima geopolitischer Realismen Lust auf mehr macht.« Hendrik Simon, FAZ |
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»[E]ine tiefgründige Analyse des modernen Geldes, seiner Dynamiken und der mit ihm verbundenen Utopien [...]. Darüber hinaus zeichnet sich das Buch [...] durch sprachliche Virtuosität und einen unverwechselbaren Stil aus.« Barbara Brandl, Soziopolis |
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»Knuth stellt das Denken seines Protagonisten nicht nur detailliert, sondern weitgehend auch mit angemessener Distanz dar. Alternativen zu Gauchets Positionen kommen dabei immer wieder zur Sprache [...].« Moritz Neuffer, Francia recensio |
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»Mittelweg 36 – Der Podcast« |
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Unser Podcast geht in die Sommerpause. Ab Herbst laden dann wieder Hannah Schmidt-Ott und Jens Bisky im monatlichen Wechsel Wissenschaftler:innen und Autor:innen zu Gesprächen über Gesellschaft, Kultur und Theorie.
Stöbern Sie gern bis dahin in unserem Podcast-Archiv. |
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Aus dem Hamburger Institut für Sozialforschung |
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Sommerpause im Hamburger Institut für Sozialforschung
Die Aufzeichnungen vieler Vorträge und Diskussionen finden Sie in der Mediathek, viel Vergnügen beim Entdecken, Nachhören und Ansehen. |
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