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Verlag und Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Newsletter | 20. November 2025

Hamburger Edition

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die #MeToo-Bewegung und ihr Kampf gegen sexuelle Übergriffe ist heutzutage den meisten ein Begriff. Weitgehend vergessen hingegen ist der jahrzehntelange Aktivismus der Neuen Frauenbewegung, die seit den 1970er Jahren männliche Gewalt gegen Frauen skandalisierte. Hannah Catherine Davies rückt sie mit ihrer erhellenden Studie wieder in den Fokus.

Boden ist wertvoll, ob unter Wasser oder an Land. Doch wem gehört er, wer profitiert? Wie aktuell diese Fragen sind, zeigen nicht zuletzt die Konflikte um Seltene Erden oder Grönland. Isabel Feichtner beleuchtet, wie Boden verteilt und verwertet wird. Ihr Buch »Bodenschätze« ist jetzt bereits in der 3. Auflage lieferbar.

Auch im nächsten Frühjahr greifen unsere Autorinnen und Autoren wieder äußerst spannende Themen auf, wie zum Beispiel die Erfindung der Wahlfreiheit oder den Worst Case als Lebensform. Unsere neue Vorschau erzählt mehr davon.

Eine Auswahl an Rezensionen und Interviews haben wir ebenfalls wieder für Sie zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Das Team der Hamburger Edition und des Mittelweg 36

Neuerscheinung

Hannah Catherine Davies

Rechtsstaat und Patriarchat

Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik 1973 bis 1997

Hannah Catherine Davies rekonstruiert in diesem Buch die Kämpfe von Feministinnen seit den 1970er Jahren und zeigt auf, wie sich durch sie der Blick von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Recht auf das Problem der sexuellen Gewalt fundamental veränderte. Dabei geht sie auch der Bedeutung sozialer Bewegungen und ihres Verhältnisses zum Staat nach und wirft ein neues Licht auf die Rolle von Frauen als politische Akteurinnen in der Geschichte der Bundesrepublik. 

3. Auflage

Isabel Feichtner

Bodenschätze

Über Verwertung und Vergesellschaftung

Isabel Feichtner veranschaulicht in ihrem aktuellen Buch, wie Boden verteilt und verwertet wird. Sie zeigt außerdem, welche Möglichkeiten es gibt, mit Recht und Gegenrechten Commons und das Gemeinsame zurückzugewinnen.

»Ein politisch brisanter und klug argumentierender Debattenbeitrag.« DLF

»Feichtners Buch ist engagierte Literatur im besten Sinne: aus Überzeugung motiviert, glänzend argumentiert und stets einleuchtend.« FAZ

Vorschau auf das Frühjahr 2026

Vorschau Hamburger Edition Frühjahr 2026

Das Frühjahrsprogramm 2026

Sie können unsere Vorschau hier als PDF herunterladen und ansehen. Dies sind die neuen Bücher:

Alle Neuerscheinungen können Sie jetzt schon vorbestellen.

In den Medien

Rezensionen

(Volltextzugriff eventuell kostenpflichtig)

Arlie Russell Hochschild, Geraubter Stolz. Verlust, Scham und der Aufstieg der Rechten

»Nun liegt eine vorzügliche deutsche Übersetzung dieser Mikrostudie vor, die das Zeug zum Klassiker des Genres hat.« Fabian Brändle, P. S. Zeitung

»Hochschilds gründlich recherchierte und sehr zugängliche Studie liest sich über weite Strecken wie eine Gegendarstellung [zu J. D. Vance, ›Hillbilly-Elegie‹].«
Renate Kraft, taz

»Die Lektüre zeigt, dass man die ländliche Bevölkerung der USA nicht über einen Kamm scheren darf. Arlie Russell Hochschild macht deutlich, wie vielschichtig die Hintergründe sind und wie Externe diese manipulativ steuern.« ekz

Sheila Fitzpatrick, Lost Souls. Sowjetische DPs und der Beginn des Kalten Krieges

»Lost Souls vermittelt mit viel Empathie und historischer Genauigkeit das Schicksal sowjetischer Displaced Persons nach dem Zweiten Weltkrieg. Spannend, berührend und zugleich lehrreich.« Bibliomaniacs

»Ein beeindruckendes Buch.« Matthias Bertsch, DLF Andruck

»Ein bemerkenswertes Buch über einen erschütternden Anteil im zunehmenden Kalten Krieg.« Erhard Schütz, Der Freitag

Felix Roßmeißl, Dschihadisten. Junge Männer in einer totalen Subkultur

»[Der Autor lässt] das gängige Konzept der Radikalisierung hinter sich und arbeitet mit neuen Ansätzen und Begrifflichkeit. Felix Roßmeißls Analyse ist tiefgehend und erkenntnisreich.« ekz

»Es ist wirklich ein Buch, in dem man genau diese Wege des Dschihadistwerdens nachvollziehen kann.« Anne Françoise Weber, Deutschlandfunk Kultur

Fritz Bartel, Gebrochene Versprechen. Das Ende des Kalten Krieges und der Aufstieg des Neoliberalismus

»Eine der großen Stärken von Bartels Buch ist es, die Erfahrungen dies- und jenseits des Eisernen Vorhangs auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.«

Dominik Flügel, Merkur

»Wenn große Versprechen platzen, können Epochen zu Ende gehen. So analysiert jedenfalls der US-amerikanische Wissenschaftler Fritz Bartel in seinem Buch ›Gebrochene Versprechen‹ das Ende des Kalten Krieges und den Siegeszug des Westens.« Ambros Waibel, taz

Ferdinand Sutterlüty, Widerstehen. Versuche eines richtigen Lebens im falschen

»Ein Buch voller Mut, Menschlichkeit und leuchtender Beispiele – ein Manifest der Hoffnung in einer Zeit, die sie dringend braucht.« Bibliomaniacs

Mira L. Siegelberg, Staatenlosigkeit. Eine moderne Geschichte

»Das Buch hat unbedingt Relevanz und hilft, aktuelle politische Krisen besser zu verstehen.« Claudia Brugger, aep

Mittelweg 36: Rückblick und Ausblick

Heft 5-6/2025, Zur Pluralisierung der Aufklärung, ist erschienen.

Wir sind es gewohnt, von der Aufklärung im Singular zu sprechen und unter dem Begriff sowohl eine geschichtliche Epoche als auch ein gesellschaftliches Projekt zu verstehen, das zwar einen historischen Anfang, aber keinen Endpunkt kennt. Demgegenüber votieren die Autor:innen für einen Perspektivenwechsel. Statt weiterhin von der Aufklärung zu sprechen, richten sie den Blick auf die vielfältigen sozialen Praktiken, in denen Aufklärung im Modus der Kritik vollzogen wird.

 

Mehr zum Heft

Erhältlich per Mail, über unseren Webshop oder im (Bahnhofs-) Buchhandel.

Im Februar erscheint unsere Ausgabe 1/2026, Zusammenhalt. Zum Wandel einer Beschwörungsformel.

Mit Beiträgen von Zarin Aschrafi, Michael Becker, Almuth Ebke, Jens Gieseke, Dirk van Laak, Ariane Leendertz, Philip Manow u.a.

»Mittelweg 36 – Der Podcast«

Podcast-Episode #36: Brauchen wir das Normalarbeitsverhältnis?

Nicole Mayer-Ahuja meint: Wer von Klassen redet, statt Sozialstrukturanalyse zu betreiben, bekommt eine andere Wirklichkeit in den Blick. In der neuen Podcast-Folge spricht Jens Bisky mit der Soziologin über ihr neues Buch »Klassengesellschaft akut«.

Jetzt reinhören - auf unserer Website und allen gängigen Podcatchern wie iTunes / Apple Podcasts, Deezer und Spotify.

Aus dem Hamburger Institut für Sozialforschung

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