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Verlag und Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Newsletter | 12. August 2021


Liebe Leserinnen und Leser,

im Mai 2021 hat das Hamburger Institut für Sozialforschung zum dritten Mal den Siegfried-Landshut-Preis verliehen und mit ihm die US-amerikanische Historikerin Isabel V. Hull geehrt. Ihr ist das aktuelle Heft des Mittelweg 36 gewidmet. Es versammelt Beiträge über Gewalt, Krieg, Recht zur Zeit des Wilhelminischen Kaiserreichs, über dessen Geschichte deutsche Historiker: innen seit Monaten heftig streiten. Der Mittelweg 36 stellt die vielfach ausgezeichnete und häufig zitierte Historikerin erstmals einem größeren Publikum vor.

Lesen Sie mehr dazu in der Ausgabe 4/2021 unserer Zeitschrift Mittelweg 36.

»Es war eine Travestie der Gerechtigkeit.« so Patrick Hönig im Deutschlandfunk über seine Beobachtungen während eines Verfahrens an einem mobilen Gericht in der Demokratischen Republik Kongo. Erfahren Sie mehr darüber in seinem aktuellen Buch »Ein Ende der Straflosigkeit?«.

Wir wünschen gute Lektüre und freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Team der Hamburger Edition und des Mittelweg 36

Gewalt, Krieg, Recht.
Siegfried-Landshut- Preis 2020: Isabel V. Hull
Heft 4 | August/September 2021



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E-Journal € 7,99

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Erhältlich über unsere Website, per Mail und im (Bahnhofs-)Buchhandel.

Als Dankeschön für die Bestellung eines Jahres-Abonnements erhalten Sie ein Buch aus dem Programm der Hamburger Edition:

Hedwig Richter/Kerstin Wolff, Frauenwahlrecht. Demokratisierung der Demokratie in Deutschland und Europa
John Horne/Alan Kramer, Deutsche Kriegsgreuel 1914. Die umstrittene Wahrheit
Jonas Kreienbaum, »Ein trauriges Fiasko«. Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900-1908 


Beiträger_innen

• Wolfgang Knöbl: Geschichtswissenschaft als Sozialforschung

• Jan Philipp Reemtsma: Die Reihe ist begründet

• Carsten Brosda: Sich Klarheit verschaffen. Grußwort

• Rebekka Habermas: Eine wagemutige Historikerin. Laudatio für Isabel V. Hull

• Isabel V. Hull: Völkergewohnheitsrecht für Historiker

• Isabel V. Hull: Standardpraktiken Ein Kapitel aus Absolute Destruction

• Isabel V. Hull: Krieg und Frieden im Jahr 1913. Das Völkerrecht während der Balkankriege

Ein Gespräch mit Isabel V. Hull: »Für die Sonderwegsthese habe ich mich nie interessiert«


Mehr zum Heft

In ihrer ersten Landshut-Lecture zeigt Isabel Hull, warum ausgerechnet das Völkergewohnheitsrecht für Historiker ein aufschlussreicher Forschungsgegenstand sein kann – ja, sein sollte. „Es ist von entscheidender Bedeutung, um die internationalen Beziehungen im Allgemeinen und wichtige Fragen wie die von Krieg und Frieden im Besonderen zu verstehen.“ Was war in einem Europa „am Siedepunkt“ im zwischenstaatlichen Verkehr völkerrechtlich erlaubt, fragwürdig oder verboten? Diese Frage stellt Hull ins Zentrum ihrer zweiten Landshut-Vorlesung – Krieg und Frieden im Jahr 1913. Das Völkerrecht während der Balkankriege. Ihre vorläufige Antwort macht vor allem eines deutlich: Ein legitimer Krieg in Europa unterlag bereits damals zahlreichen Beschränkungen. Das erstmals ins Deutsche übersetzte Kapitel über Standardpraktiken – ein Auszug aus ihrem Buch Absolute Destruction – untersucht die militärische Kultur zwischen 1870 und 1914. Hull analysiert die spezifisch deutsche Kriegsführung in den Kolonien des Kaiserreichs und zeigt, welchen Anteil militärische Schwäche und Routinen an der Eskalation des Krieges bis hin zum Genozid an den Herero und Nama hatten. Für die Sonderwegsthese habe sie sich nie interessiert, sagt Isabel Hull im Gespräch über ihre Arbeit als Historikerin. Sie versuche, ihre Irritationen durch Forschung zu bearbeiten. Dabei erfahre man „Entmutigendes über Menschen und ihren Charakter, aber auch Erhebendes und Erstaunliches. Und man behält dabei im Auge, was bestimmte Entwicklungen und Ereignisse ermöglicht oder verhindert hat.“

Aktuell in den Medien




»Es war eine Travestie der Gerechtigkeit.«

Patrick Hönig im DLF-Interview

Patrick Hönig

Ein Ende der Straflosigkeit?

Mobile Gerichte im Osten der Demokratischen Republik Kongo

»Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich mit Fragen des Menschenrechtsschutzes und der Straflosigkeit auseinandersetzen.« Annette Wilmes, Deutschlandfunk Andruck

Mehr zu Patrick Hönig und seinem Buch über Beobachtungen an mobilen Gerichten im Kongo.


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