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Verlag und Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Newsletter | 7. Juni 2021


Liebe Leserinnen und Leser,

wohl keine andere intellektuelle Gruppierung prägte das akademische und gesellschaftliche Leben der Bundesrepublik derart nachhaltig wie die von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer geführte Frankfurter Schule. Doch während die Geschichte der Institution und ihrer wichtigsten Protagonisten vergleichsweise gut erforscht ist, harren viele der Spuren, die sie im Denken ihrer zahlreichen Schüler und im kulturellen Leben der Bundesrepublik hinterlassen haben, nach wie vor der Entdeckung. Höchste Zeit also, sich auf die Suche zu machen nach den Metamorphosen der Kritischen Theorie.

Lesen Sie mehr dazu in der Ausgabe 3/2021 unserer Zeitschrift Mittelweg 36.

Gerne möchten wir Sie auf unser Herbstprogramm aufmerksam machen. Von einer Graphic Novel zum Leben und Wirken Frantz Fanons bis zu einem Klassiker der amerikanischen Soziologie gibt es viel zu entdecken; z.B. auch zur immerwährenden und zugleich aktuellen Debatte um israelbezogenen Antisemitismus. Schauen Sie in unsere Vorschau!

Wir wünschen gute Lektüre und freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Team der Hamburger Edition und des Mittelweg 36

Metamorphosen der Kritischen Theorie
Heft 3 | Juni/Juli 2021

U1

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Erhältlich über unsere Website, per Mail und im (Bahnhofs-)Buchhandel.

Als Dankeschön für die Bestellung eines Jahres-Abonnements erhalten Sie ein Buch aus dem Programm der Hamburger Edition:

Andrew Abbott, Prozessuales Denken
Raymond Geuss, Kritik der politischen Philosophie
Wie weiter mit ...? (Digitale Gesamtausgabe)

Beiträger_innen

• Jörg Später: Nach Adorno

• Robert Pursche: Philologie als Barrikadenkampf. Rolf Tiedemann und die Arbeit für Walter Benjamins Nachleben

• Zarin Aschrafi / Jörg Später: Knotenpunkt Offenbach. Oskar Negt, Detlev Claussen, Dan Diner und das Denken nach Auschwitz

• Steffen Andrae / Jörg Später: Der Hofregisseur der Frankfurter Schule? Alexander Kluge, Adorno und der Film

• Robert Zwarg: Fabelwesen. Die Kritische Theorie in der Literatur

• Wie aktuell ist die Kritische Theorie?
Beiträge von Dirk Braunstein, Philipp Felsch, Rainer Forst, Christoph Henning, Jürgen Kaube, Christine Kirchhoff, Magnus Klaue, Philipp Lenhard, Stephan Lessenich, Ansgar Martins, Thomas Meyer und Juliane Rebentisch


Mehr zum Heft

In seiner Einführung erinnert Jörg Später an die Zäsur, die der Tod Adornos für die Frankfurter Schule bedeutete, und stellt die illustre Schar der Schüler vor, die Nach Adorno nicht nur das Erbe verwalteten, sondern dem Geist der Kritischen Theorie in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft neues Leben einhauchten. Um Rolf Tiedemann und die Arbeit für Walter Benjamins Nachleben geht es im Beitrag von Robert Pursche, der anhand der von den Beteiligten ebenso hartnäckig wie erbittert geführten Kontroversen um die Edition von Benjamins Gesammelten Schriften zeigt, wie es zugeht, wenn Philologie als Barrikadenkampf geführt wird. Was Oskar Negt, Detlev Claussen, Dan Diner und das Denken nach Auschwitz miteinander verbindet und welche Rolle dabei der intellektuelle Knotenpunkt Offenbach und das dort beheimatete Sozialistische Büro spielten, davon handelt der Aufsatz von Zarin Aschrafi und Jörg Später. Alexander Kluge, Adorno und der Film stehen im Mittelpunkt des Beitrags von Steffen Andrae und Jörg Später, die anhand ausgewählter Beispiele vorführen, mit welchen filmästhetischen Mitteln der Regisseur bundesdeutschen Wirklichkeiten und Befindlichkeiten zu Leibe rückte. Anschließend begibt sich Robert Zwarg auf die Fährte der Fabelwesen, als die Adorno und die anderen Frankfurter in der Welt der Bücher weiterleben, und schildert, wie Die Kritische Theorie in der Literatur von den 1970er-Jahren bis heute präsent ist. Komplettiert wird das Heft durch die Antworten zwölf wacher Zeitgenossinnen und Zeitgenossen, darunter Jürgen Kaube, Stephan Lessenich und Julian Rebentisch, auf die Frage: Wie aktuell ist die Kritische Theorie?

Vorschau Herbst 2021


Vorschau Hamburger Edition Herbst 2021

Frédéric Ciriez | Romain Lamy

Frantz Fanon

Klaus Holz | Thomas Haury

Antisemitismus gegen Israel

Silke van Dyk | Tine Haubner

Community-Kapitalismus

Howard S. Becker

Soziologische Tricks. Wie wir über Forschung nachdenken können

Gaby Zipfel | Regina Mühlhäuser | Kirsten Campbell (Hg.)

Vor aller Augen. Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten

Pablo Schmelzer

»Black and White, unite and fight«. Die deutsche 68er-Bewegung und die Black Panther Party

Verbrechen der Wehrmacht

Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941 – 1944

Hier finden Sie die Vorschau als PDF zum Download.

Auf unserer Website können Sie schon jetzt Ihre Wunschtitel vormerken.


Aus dem Hamburger Institut für Sozialforschung



Institutionelle Bedingungen der Euro-Skepsis

Am 23. Juni um 17 Uhr setzt der Vortrag von Christoph Möllers die HIS-Vortragsreihe "Havarie Europa. Zur Pathogenese europäischer Gegenwarten" fort (Link zum Live-Stream).

Im Anschluss diskutieren Christoph Möllers, Susanne K. Schmidt und Florian Meinel, die Moderation übernimmt Jens Bisky. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des HIS mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Info-Point Europa Hamburg sowie TIDE TV als Medienpartner.

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