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Verlag und Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Newsletter | 15. Juli 2021

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wollen Sie einen Blick in die Zukunft wagen? Dann laden wir Sie herzlich ein, in unserer Vorschau auf den Bücherherbst 2021 zu blättern. Neben einer Graphic Novel über Leben und Werk Frantz Fanons und einem amerikanischen Klassiker der Soziologie werden Bücher zu aktuellen Debatten erscheinen: über israelbezogenen Antisemitismus oder den Wandel von Sorgearbeit und Wohlfahrtsstaat.

Aber auch Neuigkeiten, Buchbesprechungen und Beiträge unserer Autorinnen und Autoren zu gegenwärtigen Themen sowie Aktuelles vom Mittelweg 36 haben wir wieder für Sie zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
Das Team der Hamburger Edition und des Mittelweg 36


Vorschau auf den Herbst


Vorschau Herbst 2021

Das Herbstprogramm 2021

Sie können unsere Vorschau hier als PDF herunterladen und ansehen.

Dies sind die neuen Bücher:

Frédéric Ciriez | Romain Lamy

Frantz Fanon

Klaus Holz | Thomas Haury

Antisemitismus gegen Israel

Silke van Dyk | Tine Haubner

Community-Kapitalismus

Howard S. Becker

Soziologische Tricks. Wie wir über Forschung nachdenken können

Gaby Zipfel | Regina Mühlhäuser | Kirsten Campbell (Hg.)

Vor aller Augen. Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten

Pablo Schmelzer

»Black and White, unite and fight«. Die deutsche 68er-Bewegung und die Black Panther Party

Mehr über die Graphic Novel »Frantz Fanon« erfahren Sie auch auf unserer Sonderseite.

Alle Neuerscheinungen und auch die Neuauflage des Ausstellungskatalogs »Verbrechen der Wehrmacht« können Sie jetzt schon vorbestellen.


Aktuelles


Oliver Eberl, Naturzustand und Barbarei

Lese- und Diskussionsprojekt

Oliver Eberl

Naturzustand und Barbarei

Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus

Auf dem Blog des Fachgebiets Politikwissenschaft der Universität Hamburg, politik 100 x 100, setzen sich Studierende aus der Hamburger Politikwissenschaft, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der TU Darmstadt in einer Beitragsserie mit Oliver Eberls Monographie auseinander. Lesen und diskutieren Sie mit.

Mehr zum Buch


Susan Neiman mit dem August-Bebel-Preis ausgezeichnet

Die August-Bebel-Stiftung ehrt Susan Neiman für ihr »Lebenswerk an Büchern, in denen sie für Gerechtigkeit und Vernunft wirbt.« Alica Aldehoff, vorwärts

Mehr zu Susan Neiman und ihrem Buch »Moralische Klarheit«


Dietze, The Invention of Terrorism

Bücher unterwegs:

Am 20. Juli erscheint bei Verso (London/New York)

Carola Dietze

Die Erfindung des Terrorismus in Europa, Russland und den USA 1858 – 1866

unter dem Titel:

The Invention of Terrorism in Europe, Russia and the United States

»This book may well revolutionize our understanding of the origins of terrorism in the 19th century. [...] A must read for anyone interested in the history of terrorism.« Richard Bach Jensen, Louisiana Scholars' College at the Northwestern State University


70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention

70 Jahre UNHCR und Genfer Flüchtlingskonvention

Jacqueline Bhabha

Migration als Krise?

Wie ein Umdenken möglich ist

Tobias G. Eule | Lisa Marie Borrelli | Annika Lindberg | Anna Wyss

Hinter der Grenze, vor dem Gesetz

Eine Ethnografie des europäischen Migrationsregimes

Bruno Cabanes (Hg.)

Eine Geschichte des Krieges

Vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Stephanie DeGooyer | Alastair Hunt | Lida Maxwell | Samuel Moyn

Vom Recht, Rechte zu haben


Die Edition in Bild und Ton

Multimediabeiträge mit unseren Autor*innen


Bild Ute Daniel

»Man kann aus der Geschichte lernen, vorausgesetzt man will es«: Ute Daniel liest aus »Postheroische Demokratiegeschichte«

Ute Daniel blickt aus der Perspektive damaliger Entscheidungsträger auf die Vorgeschichte unserer heutigen Demokratie und hinterfragt die gängige Erzählung ihrer Etablierung. Virtuelle Lesung aus der Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow.

Mehr zu Ute Daniel und ihrem Buch »Postheroische Demokratiegeschichte«

Bild Aaron Sahr

»In gewisser Weise sind Staatsschulden die Grundlage unserer Geldversorgung«: Aaron Sahr im Deutschlandfunk Kultur

Während der Pandemie musste der Staat seine Ausgaben massiv erhöhen. Wie dies in Zeiten sinkender Steuereinnahmen bewerkstelligt wird und weshalb Geld tatsächlich erst durch Schulden entsteht, erklärt Aaron Sahr in der Sendung »Sein und Streit« im Deutschlandfunk.

Mehr zu Aaron Sahr und »Keystroke-Kapitalismus«

Bild Berthold Vogel

»Ohne Solidarität wird es schwer mit unserer Zukunft«: Berthold Vogel im StadtRadio Göttingen

In einem Interview zum Tag der Arbeit erläutert Berthold Vogel, weshalb die Debatten um die Regeln der Pandemiebekämpfung unsolidarisch sind und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft auch durch politisches Zaudern bedroht ist. Das Denken an das Gemeinwohl müsse in der Gesellschaft zukünftig mehr gestärkt werden.

Mehr zu Berthold Vogel und »Politik des Zusammenhalts«


Lob und Kritik

Rezensionen und Autor*innenbeiträge


Rezensionen (Volltextzugriff eventuell kostenpflichtig)

Marcel Berni, Außer Gefecht. Leben, Leiden und Sterben »kommunistischer« Gefangener in Vietnams amerikanischem Krieg

»Marcel Berni verwebt in seinem Buch Militärgeschichte und politische Geschichte, Gewaltforschung und Psychologie zu einer differenzierten, ernüchternden und tief erschreckenden Studie über die Entgrenzung kriegerischer Gewalt.« Katja Ridderbusch, Deutschlandfunk Andruck

Bruno Cabanes (Hg.), Eine Geschichte des Krieges. Vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart

»Der Sammelband von Cabanes [ist] ein unverzichtbares Standardwerk für alle, die sich auch unter friedensorientierten Motivationen über das breite Spektrum der Kriegswirklichkeit orientieren wollen.« Dr. Burkhard Luber, Das Milieu

»[Die Beiträge] demonstrieren eindrücklich, was eine kultur- und sozialwissenschaftlich gewendete Militär- und Kriegshistorie zu leisten vermag.« Jens Flemming, literaturkritik.de

Ute Daniel, Postheroische Demokratiegeschichte

»Der Essay ist eine Entmythologisierung personenbezogener Geschichtsbetrachtung hin zu einer evolutionsgeschichtlichen Betrachtung. [Und er] hält der Gegenwart den Spiegel vor.« Richter ohne Robe

Oliver Eberl, Naturzustand und Barbarei. Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus

»Eberl argumentiert präzise aus den Quellen. Sein Buch besticht durch Klarheit des Gedankengangs und Transparenz im Umgang mit der Ideengeschichte.« Milos Vec, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Pierre Rosanvallon, Das Jahrhundert des Populismus. Geschichte – Theorie – Kritik

»Rosanvallon liefert solide theoretische und historische Grundlagen über den Populismus, die zu ergänzenden empirischen Studien anregen.« Manfred Mai, Regierungsforschung.de

Charles Tilly, Why? Was passiert, wenn Leute Gründe angeben ... und warum

»Tillys Darstellung stützt sich immer wieder auf konkrete Geschichten und ist deshalb auch für Laien sehr gut lesbar und verständlich. Ein interessanter und lesenswerter Titel.« Markus Suplicki, ekz.bibliotheksservice

»In diesem instruktiven Band über Begründungsmuster [...] leistet Charles Tilly einen wertvollen Beitrag für ein aufgeklärtes Denken in der Gegenwart. [...] Dieses empfehlenswerte Buch verdient große Beachtung.« Thorsten Paproty, literaturkritik.de


Beiträge und Interviews, von und mit Autor*innen
(Volltextzugriff eventuell kostenpflichtig)

»Die Begriffe ›Naturzustand‹ und ›Barbarei‹ kennzeichne ich als kontaminiert«: Oliver Eberl auf L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung

Oliver Eberl erklärt in diesem Interview, warum er eine Selbstaufklärung der Politischen Theorie fordert und es dringend erforderlich ist, sich die analytischen Schwächen der Begriffe »Naturzustand« und »Barbarei« bewusstzumachen.

Mehr zu Oliver Eberl

»Die Gründe, sich zu empören, sie sind nicht verschwunden«: Wolfgang Kraushaar über den Arabischen Frühling und Occupy in der taz

2011 beherrschten der Arabische Frühling und Occupy die Schlagzeilen. Was aber haben die damaligen Aufstände bewirkt? Wolfgang Kraushaar blickt in seinem Essay auf die vergangenen zehn Jahre zurück und zieht ein ernüchterndes Resümee.

»Der entscheidende Zeitpunkt für die Rechtswende war bei den meisten das Jahr 1998«: Wolfgang Kraushaar über den Rechtsruck mancher 68er auf Salonkolumnisten.com

Was der Sieg der SPD und der Grünen bei der Bundestagswahl 1998 mit der Rechtswende etlicher Wortführer der damaligen Neuen Linken zu tun hat, erklärt Wolfgang Kraushaar in einem ausführlichen Interview mit Ellen Daniel von den Salonkolumnisten.

Mehr zu Wolfgang Kraushaar


Mittelweg 36: Rückblick und Ausblick


Mittelweg 36 Metamorphosen

Heft 3/2021, Metamorphosen der Kritischen Theorie ist im Juni erschienen

Der aktuelle Mittelweg 36 geht der Frage nach, was mit dem vielfältigen Erbe der Frankfurter Schule passierte, nachdem es in die zerstreute wissenschaftliche und gesellschaftliche Praxis entlassen worden war.

Mit Beiträgen u.a. von Jörg Später, Robert Pursche, Zarin Aschrafi, Steffen Andrae und Robert Zwarg.

Erhältlich per Mail, über unseren Webshop oder im (Bahnhofs-) Buchhandel.

Zur Leseprobe »Nach Adorno« von Jörg Später.

Die nächste Ausgabe 4/2021 zu Gewalt, Krieg, Recht. Siegfried-Landshut-Preis 2020: Isabel V. Hull erscheint im August 2021

Mit Beiträgen von Wolfgang Knöbl, Jan Philipp Reemtsma, Carsten Brosda, Rebekka Habermas und Isabel V. Hull. 

Aus dem Hamburger Institut für Sozialforschung




Herzliche Grüße aus dem HIS

Auch bei uns ist ein wenig Ferienstimmung spürbar. Wenn Sie mögen, schauen Sie in den kommenden Wochen gerne mal in unserer Mediathek oder auf unserem YouTube-Kanal vorbei, um vergangene Vorträge und Diskussionen noch einmal anzuhören oder anzusehen.

Informationen zu den nächsten Terminen finden Sie in Kürze hier.

Wir wünschen Ihnen einen guten Sommer!


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