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Verlag und Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Newsletter | 12. Dezember 2019


Neue Bücher der Hamburger Edition im Frühjahr 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hören Sie Podcasts? Falls ja, haben wir etwas für Sie, nämlich unseren neuen Verlagspodcast »TiefenSchärfe«. Zu Wort kommen darin Expertinnen und Experten aus Soziologie, Geschichts- und Politikwissenschaften, deren Erkenntnisse helfen, die Gegenwart zu erklären.

Sie können zudem in unserer druckfrischen Frühjahrsvorschau blättern und erhalten ein ganz spezielles Weihnachtsangebot des Mittelweg 36.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die letzten Tage des alten Jahres, eine erholsame Ferienzeit – und einen guten Start ins neue Jahrzehnt!

Das Team der Hamburger Edition und des Mittelweg 36


Aktuelles


Unsere Vorschau Frühjahr 2020

Vorschau Frühjahrsprogramm 2020

Die Vorschau auf unsere neuen Bücher im Frühjahr 2020 ist da und kann hier als PDF heruntergeladen oder in einer blätterbaren Version aufgerufen werden.

Aus unserem Frühjahrsprogramm:
Ann Pettifor, Green New Deal · Ute Daniel, Postheroische Demokratiegeschichte · Tobias G. Eule | Lisa Marie Borrelli | Annika Lindberg | Anna Wyss, Hinter der Grenze, vor dem Gesetz · Andrew Abbott, Zeit zählt


Auf unserer Website finden Sie auch ein Formular, mit dem Sie diese Bücher ab sofort vorbestellen können.



TiefenSchärfe – der neue Podcast der Hamburger Edition

Logo, TiefenSchärfe-Podcast

Führt der aktuelle politische Diskurs zur Polarisierung der Gesellschaft? Wie kommt es zu Gewalt und wie lässt sie sich erklären? Und warum produziert unser Geldsystem immer mehr Ungleichheit?


In unserem neuen Podcast TiefenSchärfe beschäftigen wir uns ausführlich mit Fragen wie diesen.  Die ersten drei Folgen mit Aaron Sahr, Ute Daniel und Hedwig Richter werden im Laufe des Dezembers veröffentlicht.

TiefenSchärfe gibt es auf iTunes, Spotify und anderen Podcast-Plattformen sowie auf unserer Webseite.

Viel Spaß beim Zuhören!


Das Mittelweg 36-Weihnachtsangebot


Weihnachtsangebot Mittelweg 36

Die Edition in Bild und Ton

Multimediabeiträge mit unseren Autor*innen


Bild Hedwig Richter

»Frankreich droht Stillstand durch Generalstreik« – Hedwig Richter im Deutschlandfunk

Erneut war unsere Autorin Hedwig Richter im Studio 9 des Deutschlandfunk zu Gast und diskutierte dort mit Moderatorin Anke Schaefer den Generalstreik in Frankfreich, die deutschen Klimaziele und die Sportdominiertheit der Nachrichten.

Weitere Informationen zu Hedwig Richter und ihren Büchern »Frauenwahlrecht« und »Moderne Wahlen«.

Bild Nick Srnicek

»Whose data? Our data!« Nick Srnicek im ourVoices Podcast

Das britische Polit-Portal openDemocracy hat kürzlich den Podcast »ourVoices« gestartet, in dessen Pilotepisode (neben Shoshana Zuboff und Anita Gurumurthy) auch unser Autor Nick Srnicek zum Thema Plattform-Kapitalismus interviewt wurde.

Weitere Informationen zu Nick Srnicek und seinem Buch »Plattform-Kapitalismus«

Bild Ann Pettifor

Onlinevortrag von Ann Pettifor zum Green New Deal

Im Frühjahr 2020 erscheint in der Hamburger Edition das Buch »Green New Deal« von Ann Pettifor. In einem Vortrag an der London School of Economics and Political Science erläuterte die Hannah-Arendt-Preisträgerin die Grundthesen des Buches – und auch, warum eine ökologische Politik sozial verträglich sein kann und muss.

Alle Infos zu Ann Pettifor und ihren Büchern »Die Produktion des Geldes« und »Green New Deal«.


Lob und Kritik

Rezensionen und Autor*innenbeiträge


Rezensionen (Volltextzugriff eventuell kostenpflichtig)

Tanisha M. Fazal, [Kein] Recht im Krieg? Nicht intendierte Folgen der völkerrechtlichen Regelung bewaffneter Konflikte
»Das ist das Besondere und das Neue an Fazals Untersuchung: Dass sie Trends bei den Gesetzen und den Formalitäten des Krieges in zwischenstaatlichen Konflikten und in Bürgerkriegen parallel analysiert. Dabei geht sie streng wissenschaftlich vor: Sie bringt Kapitel für Kapitel zunächst quantitative, dann qualitative Analysen […]. [D]ie Lektüre [ist] für jeden, der sich für die Entwicklungen des Humanitären Völkerrechts interessiert, ein Gewinn.« Annette Wilmes, Deutschlandfunk

Xosé Manoel Núñez Seixas, Die bewegte Nation. Der spanische Nationalgedanke 1808-2019
»Detailliert beschreibt Núñez Seixas die rechten, liberalen und linken Spielarten des spanischen Nationalismus der Gegenwart. Er zeigt, wie ähnlich oft ihre historischen und sprachpolitischen Versatzstücke sind und wie sehr die Herausforderung durch die ›peripheren Nationalitäten‹ einen gemeinsamen Bezugspunkt bildet.« Wolfgang Krischke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Andrew Abbott, Prozessuales Denken. Reflexionen über Marx und Weber
»Mit seiner Analyse von ausgesuchten Beiträgen Webers will Abbott […] zeigen, dass Weber Wissenschaft als vergangenheits- und Politik als zukunftsorientiert verstanden hat. Zum Verständnis der Gegenwart sei beides miteinander zu verknüpfen, da sich Vergangenes und Zukünftiges im konkreten Handeln verzahnten […]. Andrew Abbott ist ein verdienter Soziologe, die amerikanische Soziologie verdankt ihm wichtige Impulse.« Arnold Schmieder, socialnet

Ute Daniel, Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert

»In jeder Hinsicht ein Opus magnum. Ute Daniel […] hat genau das geschrieben, was der Name des entsprechenden Programms einfordert. Keine neue Mediengeschichte, vielleicht mit einem speziellen Fokus (Politik) und sogar international vergleichend (hier: Deutschland und Großbritannien), sondern ein Buch, das Detailstudien aus diesen beiden Ländern parallel erzählt, dabei sehr unterschiedliche Zeiträume und ›Fälle‹ zusammenführt […] und auf diese Weise tatsächlich neue Einsichten ermöglicht. Michael Meyen, Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 21

Jens Kersten | Claudia Neu | Berthold Vogel, Politik des Zusammenhalts. Über Demokratie und Bürokratie
»Die Autoren, die sich auch mit den Erscheinungsformen der ›Partizipation von oben‹ befassen wie die Auslosung von Bürgern, die bei Planungsvorhaben beteiligt werden, verordnen keine allgemeingültigen Rezepte, lediglich den ebenso einfachen wie allgemeingültigen Grundsatz: Die Bürger haben genauso viele Möglichkeiten zur Teilhabe, wie sie bereit sind zu übernehmen und dafür zu kämpfen.« Hasso Lieber, Richter ohne Robe 31 3/2019


Beiträge und Interviews, von und mit Autor*innen
(Volltextzugriff eventuell kostenpflichtig)

»Woher kommt die Gewalt?« – Interview mit Thomas Hoebel und Wolfgang Knöbl in der Printausgabe der FAZ vom 04.12.2019
»Wir haben die Charlie-Hebdo-Anschläge untersucht [… und] ein interessantes Handlungsmuster der Attentäter festgestellt: Sie verhalten sich gegenüber den Polizisten, auf die sie treffen, ausgesprochen risikofreudig. Sie verlassen immer wieder schützende Mauern oder Autos, schießen dabei zwar auch, bieten aber vor allem ihre Körper ziemlich schutzlos dar, als wollten sie ihren Märtyrertod provozieren. Das hat einen paradoxen Effekt: Gerade indem sie sich so preisgeben, setzen sie sich immer wieder gegen die Sicherheitskräfte durch, die zurückweichen oder sogar selbst verletzt oder getötet werden.«

Weitere Informationen zu Thomas Hoebel, Wolfgang Knöbl und ihrem Buch »Gewalt erklären!«.

»Der Tabubruch«. Gastbeitrag von Wolfgang Kraushaar in der taz anlässlich des 50. Jahrestages des Anschlags auf das Jüdische Gemeindehaus
»Da bekannt war, dass Kunzelmann äußerst klagefreundlich war […] waren wir – das Hamburger Institut für Sozialforschung und sein Verlag Hamburger Edition – zu Vorsicht gezwungen. Schließlich wollten wir verhindern, dass die geplante Buchpublikation wegen einer einstweiligen Verfügung gleich wieder aus dem Verkehr gezogen werden müsste. Erst als sich neben Baumann mit der einstigen Kunzelmann-Gefährtin Annekatrin Bruhn eine weitere Person fand, die bereit war, Fichters Aussagen notfalls auch vor Gericht zu bestätigen, konnten wir das Erscheinen des Bandes ›Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus‹ ankündigen.«

Weitere Informationen zu Wolfgang Kraushaar und seinem Buch »Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus«.


Bild Winter Alster

Auszeit


Die Hamburger Edition und die Redaktion des Mittelweg 36 sind vom 20. Dezember 2019 bis zum 2. Januar 2020 nicht besetzt.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Zeit und einen guten Start ins neue Jahr!


Aus dem Hamburger Institut für Sozialforschung


Verleihung des Siegfried Landshut Preis 2019 an George Steinmetz

Logo Siegfried Landshut Lectures
Am 28. Januar 2020 wird der Siegfried Landshut Preis 2019 an George Steinmetz verliehen. Seine erste Landshut Lecture hält der amerikanische Soziologe am 28. Januar unter dem Titel »Soziologie und Kolonialismus: Die Beziehung zwischen Wissen und Politik«, sein zweiter Vortrag »Concept Quake« (»Begriffsbeben«) findet am 30. Januar statt. Veranstaltungsort ist in beiden Fällen das Hamburger Institut für Sozialforschung, Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Weitere Informationen zum Siegfried Landshut Preis und zu den Siegfried Landshut Lectures.


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